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Herren I

 

Winterdepression Überwunden - SV Medizin Bad Liebenstein mit 2 Siegen wieder in der Spur

Am vergangenen Samstag, den 15.12.18, machte sich die 1. Männermannschaft des SV Medizin Bad Liebenstein auf den Weg nach Themar – wo der letzte Spieltag in der Verbandsliga Süd Herren für dieses Jahr auf dem Plan stand.
Außer dem Gastgeber vom TSV 1911 Themar, aktuell das Tabellenschlusslicht, wartete mit dem VC Gotha III die jüngste Mannschaft der Verbandsliga auf die Mediziner.
Beide Teams waren nicht zu unterschätzen, schließlich tat sich das Team aus Bad Liebenstein regelmäßig mit der unkonventionellen Spielweise der Heimmannschaft aus Themar schwer. Und auch gegen Gotha gab es in der vergangenen Saison ein Spiel, welches man so schnell nicht noch einmal erleben wollte. Positiv zu vermerken war die Rückkehr von Alexander Unger, der nach einer Leistenverletzung endlich wieder im Aufgebot stand.

TSV 1911 Themar - SV Medizin Bad Liebenstein 1:3 (-23,-21,21,-21)
VC Gotha III - SV Medizin Bad Liebenstein 0:3 (-22,-24,-28)

Eigentlich begann im Spiel der Liebensteiner alles nach Plan:
Ohne große Mühe dominierten die Männer aus der Kurstadt das Geschehen und fanden selbst in schwierigeren Situationen eine Lösung. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in Satz 1, konnte man sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Obwohl Themar gegen Ende noch einmal herankam, ging Satz 1 mit 25:23 an Bad Liebenstein.
In Satz 2 zeichnete sich ein ähnliches Bild ab – Bad Liebenstein übernahm mehr und mehr das Spiel und erspielte sich zeitweise eine 9 Punkte Führung. Doch irgendwie gelang es nicht den Satzball zu verwandeln, sodass Themar erneut mit einer kleinen Aufholjagd für Spannung sorgte. Doch das bessere Ende hatte auch im 2. Satz das Team aus der Kurstadt (25:21). Mit einer sicheren 2:0 Führung im Nacken schien der Sieger quasi bereits festzustehen. Doch in Satz 3 kam alles anders als geplant. Themar stellte personell um und erwischte Bad Liebenstein auf dem falschen Fuß. Schnell erspielten sich die Gastgeber einen Vorsprung von 5 Punkten und gaben diesen auch nicht mehr ab (21:25). Nach 3 gespielten Sätzen stand es somit 2:1.
Irgendwie schafften es die Kurstädter auch im 4. Satz nicht, an ihre Leistung aus den ersten beiden Sätzen anzuknüpfen – Themar baute den Vorsprung gleich zu Beginn auf 4 Punkte aus. Beim Stand von 4:8 aus liebensteiner Sicht, sorgte Kapitän Christian Wolfram mit einer Aufschlagserie dafür, dass sein Team wieder in Führung ging. Trotz einiger Missverständnisse auf dem Feld gegen Ende von Satz 4 und vielen Diskussionen, erspielte sich die Mannschaft des SV Medizin Bad Liebenstein mit 25:21 am Ende einen 3:1 Sieg.

Vor dem Spiel gegen Gotha gab es allerdings einiges zu klären. Aus diesem Grund fanden sich alle Spieler in der Kabine ein, um den Frust der letzten Wochen und einige Missverständnisse aus dem Weg zu schaffen.
Und es schien Früchte zu tragen. Der scheinbar abhandengekommene Teamgeist, der die Mannschaft aus der Kurstadt in den letzten Jahren auszeichnete und mit dessen Hilfe wirklich viele Spiele gedreht wurden, war endlich wieder entfacht. Gegen Gotha schien endlich wieder ein Team auf dem Feld zu stehen, welches beweisen wollte, dass die desolaten Leistungen des vergangenen Spieltages nur eine Eintagsfliege waren.
Hoch motiviert und gewillt dem noch jungen Team aus Gotha ihre Grenzen aufzuzeigen machten sich die Liebensteiner in Satz 1 ans Werk.
Der Co-Trainer des VC Gotha III traute seinen Augen nicht – als das Team, dass vorher wirklich lustlos und fehleranfällig wirkte endlich mit neuem Selbstvertrauen agierte.
Mit Spielwitz und einem variablen Angriffsspiel erspielten sich die Mediziner Punkt für Punkt. Beide Seiten gaben sich zu keiner Zeit geschlagen. Erst beim Stand von 23:22 hatte Bad Liebenstein das bessere Ende für sich und entschied Satz 1 für sich (25:22).
Natürlich sollte die Leistung aus dem vorherigen Durchgang wiederholt werden – allerdings gelang es Gotha, sich eine 6 Punkte Führung zu erspielen. Anders als im Spiel zuvor ließ sich auf Seiten der Liebensteiner davon niemand aus der Ruhe bringen. Stück für Stück und mit unbändigem Siegeswillen kämpfte man sich Punkt für Punkt heran, wehrte beim Stand von 21:24 sogar 3 Satzbälle ab. Der Kampfgeist der Kurstädter wurde am Ende mit der 2:0 Satzführung belohnt (26:24).
In der Satzpause schworen sich alle Spieler noch einmal richtig ein, um auch im 3. Satz alles aus sich heraus zu kitzeln. Es schien so als wäre endlich der Knoten geplatzt. So als hätten alle Spieler verstanden, wieso sie genau in dieser Mannschaft spielen – weil sie alle die gleiche Leidenschaft teilen und die gleiche Macke haben. Aber vor allem, weil sie Spaß daran haben, den Sport den sie lieben gemeinsam auszuüben!
Im 3. Satz schien alles wie am Schnürchen zu laufen. Der Block packte beherzt zu und das variable Spiel der Kurstädter, ließ dem gegnerischen Block keinerlei Chance richtig zuzugreifen. Annahme und Feldabwehr funktionierten, jeder Spieler sprang für den anderen in die Presche und kein Ball wurde frühzeitig aufgegeben. Gotha hatte es teilweise schwer den Ball zu Boden zu bringen, während Bad Liebenstein immer befreiter aufspielte. Vor allem der wieder genesene Alexander Unger brachte die Gothaer Hintermannschaft mit seinen druckvollen Aufschlägen fast zur Verzweiflung. Doch diesmal gaben sich die Jungs aus der Residenzstadt nicht so schnell geschlagen, sondern machten es noch einmal spannend und erspielten sich nach 5 Punkten Rückstand den Ausgleich in der Crunch-Time. Beim Stand von 22:22 wurden die Karten somit neu gemischt. Beide Teams spielten nun auf Augenhöhe. Doch erneut zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit der Mediziner. Mit 30:28 ging Satz 3 und somit der Sieg an die Männer des SV Medizin Bad Liebenstein.

Im ersten Spiel des Tages unterlag der Gastgeber aus Themar dem Team aus Gotha mit 1:3.

Mit 6 Punkten mehr auf dem Punktekonto der Verbandsliga Süd überwintern die Männer aus der Kurstadt auf Rang 5 der Tabelle, haben im neuen Jahr aber alle Möglichkeiten den Weg Richtung Tabellenspitze zu wagen.

Für Bad Liebenstein: A. Hering, M. Gögel, D. Koscheinz, J. Lohse, A. Unger, M. Wagner, C. Wolfram

 

   
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